Maskenball

Maskenball

Im Zeichen der Fische steht die Sonne
und Ruhe bringt die Kälte
in unser Schaffen.
Und hinter einer Maske erholt unsere Seele sich
mit Tanz, Klang und Gesang von aller Müh´
und scheren Gedanken.

(Verfasser unbekannt)

Diese Zeilen drücken wunderbar die Gefühle aus für

  • den Karneval (ital. „carne vale“ als „Fleisch, lebe wohl!“),
  • die Fastnacht (Fastenzeit naht),
  • den Fasching („Fastenschank“, also dem letzten Ausschank alkoholischer Getränke vor der damals noch strengen Fastenzeit) oder
  • die fünfte Jahreszeit (die als Ereignis den Lebensrhythmus so stark beeinflusst, wie es sonst nur der Wechsel der vier Jahreszeiten tut).


Seit dem 19. Jahrhundert erreichen in der Zeit vom 11.11. bis zum Aschermittwoch Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude ihren Höhepunkt.
In originelle Verkleidungen, schillernde Kostümierungen und fantastische Maskierungen schlüpfen Menschen in das geheime Spiel des Andersseins.

Die Maske oder Larve ist ein wichtiges Utensil zur Maskierung. Oft ist sie aus Holz, wie die Masken der „Schwäbisch Allemanischen Fastnacht“ oder aus Pappmaché, wie die gefertigten Larven des „Carnevale di Venezia“.
Obwohl der Karneval, wenn auch auf verschiedene Art und Weise, von vielen Völkern aller Breitengrade und Kontinente gefeiert wird, so gewinnt er doch an einigen Orten, eine ganz besondere Bedeutung und Anziehungskraft. Das gilt vor allem für den Karneval in Venedig.

Denn der Karneval in Venedig ist ganz anders. Es herrschen kein Trubel und keine laute Musik, sondern Anmut und Eleganz. Die Masken wirken durch ihre Schönheit und durch die Vielfalt der Kostüme. Venedig mit seiner einzigartigen Struktur, in der alles Traum und Illusion scheint, bietet den geeigneten Platz für den Ablauf dieses Festes. In Venedig ist alles außergewöhnlich – Venedig ist außergewöhnlich.

Herzlichen Dank an Sabine Scherer (ciao-calotta.de) für diesen Text und die vielen Zitate!

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