Achat

Der Achat ist eine Varietät des Minerals Quarz, die Kristalle in Form von Drusen und Mandeln bildet. Auffälliges Merkmal von Achaten sind die oft buntfarbigen, streifenförmigen Ablagerungen durch die Kristallisation, die beim Anschnitt von Drusen- und Mandelsteinen sichtbar werden. Natürliche Achate können in fast allen Farbtönen vorkommen.
Theophrastos von Eresos gab dem Achat seinen Namen, da er in großen Mengen im Fluss ἀχάτης in der Nähe des Orts Acate auf Sizilien gefunden wurde. Schon in frühester Zeit genoss der Achat hohe Wertschätzung. Im Alten Ägypten wurden etwa 1000 v. Chr. Siegelzylinder, Ringe, Gemmen und Gefäße aus Achat gefertigt.
Anfang des 17. Jahrhunderts war die Achatindustrie bereits zu großer Bedeutung herangewachsen, einen weiteren Aufschwung nahm sie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als man begann, Achatwaren zuerst in Silber, dann in vergoldetem Messing zu fassen.
Aufgrund der Vielfalt der Ausbildungsvarianten in Farbe und Form gibt es diverse Eigennamen und Handelsnamen.
Den verschiedenen Varietäten werden ganz unterschiedliche Heil- und Schutzwirkungen nachgesagt. Allgemein sollen jedoch Amulette aus Achat gegen Blitz, Sturm und Durst helfen.

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